Geschichte der Bäder

In der Antike: 
Die Thermalquellen Bormios wurden schon in der Antike benutzt. Das bestätigt eine Gebetsstele, in die  eine Wassergottheit mit einem Fisch auf dem Dreizack eingraviert ist. Es handelt sich wahrscheinlich von einer etruskischen Gravierung, die von Archäologen unterschiedlich zwischen dem 5. und dem 1. Jahrhundert v. Ch. Datiert wird. 
In römischen Zeiten wurde dann zum ersten Mal über das Thermalwasser Bormios geschrieben. In seiner Naturalis Historia spricht Plinius von vielen aus den Jochen der Alpen sprudelnden Quellen, die wegen ihrer Wärme merkwürdig sind. 
535-6 n. Chr. erwähnte der  Bevollmächtigte Kassiodor die heilenden Wirkungen der „aquae Burmiae“  in einem Brief an den Goten-Kaiser Theodat. 
Aufgrund dieser Zeugnisse und der besonderen Topographie des Grundstücks kann man behaupten, dass am Standort der heutigen San Martins Kirche bei den Römischen Bädern sich in alten Zeiten ein Tempel befand, der dem Wassergott Apoll bzw. Bormo gewidmet war.

Im Mittelalter: 
Zahlreiche Dokumente und historische Zeugnisse erlauben die Rekonstruktion der Aktivität der Thermalbäder Bormios in mittelalterlichen Zeiten. Neben der Kirche standen Gebäude, wo die Mönche wohnten, die ein Xenodochium – das „hospitium balneorum“ der alten Urkunden - leiteten. Es werden auch eine Burg und Befestigungen erwähnt, die 1201 zerstört und nach dem Friedensschluss mit Como wieder gebaut wurden. 
Aus dieser Zeit stammen die „oberen Bäder“, die sich am Standort der heutigen Mittelalterlichen Bäder befinden. Diese wurden gebaut, um auch das Wasser der oberen Quelle auszunutzen, und schon 1300 hatten sie viele Besucher angezogen, die  die wohltuende Wirkung des Wassers lobten. Der berühmteste unter ihnen war Leonardo da Vinci. 1493 besuchte er die Thermalbäder und erwähnte sie im Atlantikkodex mit den folgenden Worten: „Hoch in Veltlin ist Burmi. In Burmi befinden sich die Bäder“ Der Herzog von Mailand Ludovico il Moro folgte drei Jahre später Leonardos Empfehlung und reiste auch zur Kur nach Bormio.

Unter der Herrschaft der Graubunden (1512-1797): 
Im XVI Jahrhundert bestätigen die städtischen Urkunden Bormios  die Existenz von zwei Thermalbädern : ein oberes Frauenbad (die Mittelalterlichen Bäder) und ein unteres Männerbad (dieRömischen Bäder). Dank dem intensiveren Verkehr von Reisenden und Gütern über das Stilfserjoch und den Umbrail Pass nach Tirol und in die Schweiz wurden  Bormios Thermalquellen in diesem  Jahrhundert immer mehr bekannt und deshalb auch mehrmals erweitert und umgebaut. 1590 kamen die Erzherzogin von Habsburg und deren Mann der Erzherzog Ferdinand zur Kur. Der letzte bevorzugte die Tropfenmassage in der Quellenhöhle. 
Im XVII Jahrhundert wurden die Bäder genau so oft von „Herzoginnen, Matronen und adeligen Damen“ aus deutschsprachigen Ländern besucht, während das darauf folgende Jahrhundert das am wenigsten erfolgreiche für Bormios Bäder war.

In der Habsburgischen Zeit: 
Zwischen 1820 und 1825 ließ Kaiser Ferdinand I von Habsburg die Verkehrstraße des Stilfserjochs bauen. Dadurch wurde der Austausch mit dem Norden der Alpen gefördert and Bormios Mineralquellen befanden sich wieder im Mittelpunk des Tourismus auf italienischer und europäischer Ebene.
Das Hotel wurde erweitert und neue Becken mit Wasserfällen wurden gebaut. Aus dieser Zeit stammen die Imperialbäder und das Sudatorium in San Martins Höhle, einem einzigartigen Bauwerk, das sich über50 m tief in den Berg bis zur Quelle von 40°C erstreckt. Die Erfolgsgeschichte von Bagni Vecchi ging während des Königreichs Italiens weiter, so dass 1913 das Hotel Belvedere im Liberty Stil dort gebaut wurde 
Der Erfolg von Bagni Vecchi als beliebter Kurort führte zum Bau eines neuen Hotels mit  eigenen Thermalbädern auf einem leichter erreichbaren und größeren Grundstück. 1836 wurde das Grand Hotel Bagni Nuovi erbaut. Dadurch erlangte Bormio seinen Ruhm eines erstklassigen touristischen und thermalen Zentrums. 
Die späteren Um- und Ausbauarbeiten  harmonisieren vollkommen mit dem ursprünglichen neoklassischen Stil und verleihen dem Gebäude das elegante und festliche Aussehen der schweizerischen Grand Hotels der Belle Epoque. 
Im Sommer treffen  Prominente der Aristokratie und der Wirtschaft aus der ganzen Welt in Bagni di Bormio immer wieder ein. 1908 kamen zur Kur u.A. die italienischen Minister Sonnino und Salandra, Prinz Francesco Buoncompagni Ludovisi, der Vorsitzende der Italienischen Bank Tommaso Bertarelli, Mr. Taylor und Sohn aus New York, der hamburgische Baron von Alten und dessen Frau. 
Das Grand Hotel wurde 1977 geschlossen und blieb so bis 1992, als die Restaurierungsarbeiten anfingen. Das neu gebaute Hotel wurde in Dezember 2003 wieder eröffnet und die dazugehörenden Thermen in Februar 2004.

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Bagni di Bormio Spa Resort
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Bagni di Bormio Spa Resort si aggiudica il Condé Nast Johansens 2012 Readers’ Award

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