Spa: “salus per aquam” - auch die Engländer benutzten einen lateinischen Spruch um sich auf die Thermalquellen zu beziehen. Er stammt aus der Lebensauffassung der Römer, bei denen die Thermen eine wichtige Rolle im Alltag spielten – wie der Satz „Mens sana in corpore sano“ sehr deutlich ausdrückt. Die gleiche Philosophie hat die Leitung von Bagni di Bormio inspiriert.
Die Thermen sahen die Römer als Inbegriff allen Gutes an, das das Leben schön und froh macht – eine Synthese von Körperpflege und geistiger Neugierde. Die Thermalbäder boten verschiedene Badearten sowie Gärten und Wanderwege, Stadien und Turnhallen, Ruhe-und Massagezimmer an. Es war der beste Ort, wo man die Freizeit verbringen konnte. Freizeit wurde damals als Entspannung bzw. „Otium“ betrachtet – die ideale Voraussetzung, um mit wieder gestärkter Seele und Körper zurück in den Alltag zu kehren.
Heute wie damals bietet Bagni di Bormio eine Erholungs- und Genussoase wieder an. Dazu tragen zwei durch bewusste Konservierungsrestaurierungsarbeiten zu ihrer alten Pracht zurückgebrachten historischen Hotels, Grandhotel Bagni Nuovi und Hotel Bagni Vecchi, zwei Wellnesszentren, wo Thermalwasser von 36° bis 43°C in unterschiedlichen Badeanlagen angeboten wird, ein Restaurant und zwei Cafés für eine Pause zwischen den Behandlungen oder das Erlebnis der guten Küche und das 40 Hektar umzäunte Naturschutzgebiet für Jogging, Walking oder erholsame Spaziergänge bei. |