Die revitalisierenden Thermalanwendungen für die Körperpflege dieses Bereichs wurden in dem ältesten Teil der mittelalterlichen Burg eingebaut. Vier verschiedene Angebote, deren Synergie durch Mineralien und Schwefelbakterien die wohltuende Wirkung des Thermalwassers steigert und verstärkt.
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Sprüherlebnis Radetzski: diese Wassermassage an verschiedenen Körperstellen fördert den Kreislauf und eine tiefere Reinigung der Haut.
Radetzski war Habsburger Vizekönig des Lombardo-Veneziens. Während seiner Kontrollen der strategischen Stilfserjochstraße war er oft Gast des Kurorts Bagni Vecchi.
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Natürliche Dampfkessel Theodelinde: 5-10 Minuten Aufenthalt in dieser Höhle mit einer Feuchtigkeit von circa 97% zur Förderung stärksten Schwitzens und Porenerweiterung.
Theodelinde, Königin der Langobarden, ruhte sich in Bagni di Bormio während einer Besichtigung dieses Teils ihres Königreichs aus.
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Die „Stue” von Leonardo da Vinci: diese zwei Holzräume, die auf Dialekt „Stue“ genannt werden, sind der Treffpunkt zwischen der uralten Holzkunst Veltins und der skandinavischen Tradition der trockenen Sauna. Sie stellen einen interessanten Beweis der engen und tiefen contatti des Bormio-Tal mit Nordeuropa dar.
1493 war Leonardo da Vinci Gast von Bagni Vecchi. In seinem Tagebuch über Veltlin schrieb er: “Hoch im Veltlin befindet sich Burmi. Die Bäder sind in Burmi.”
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Entspannungs-Stua: Tannenholz-Warmsauna (35°C) mit mittelalterlichen Gewölben und milden Bio-Aromen für eine vollkommene Entspannung.
Dieser Raum wurde circa 1200 gebaut und ist das älteste Zimmer dieser Anlage.
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Bio-Stua: Trockene Bio-Sauna für die Regenerierung der Haut und das Wohlbefinden aller Sinne.
Diese „Stua“ wurde gemäß der alten Schreinerkultur Veltlins aus Zirbelholz gebaut.
Zirbelkiefer ist ein häufiger Baum in der Region Bormio. Sein süßes, aromatisches Holz ist für die Herstellung von Möbeln und Einrichtungen besonders geeignet.
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Trockene Saunen Ludovico il Moro: zwei finnische Saunen unterschiedlicher Temperaturen zur Ergänzung des Ausgleichs von Körper und Haut. Nach der Sauna ist ein Sprung ins daneben liegende Kaltbecken empfehlenswert.
Ludovico il Moro, Herzog von Mailand, reiste 1496 nach Bormio. Der Aufenthalt in den Bädern wurde ihm von Leonardo empfohlen, der in dessen Auftrag das Wassereinzugsgebiet des Flusses Adda erkundet hatte.
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